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Unsere Termine

Juni

03./04.06.2016 Klausurtagung des Bezirksvorstandes
14.06.2016 Sitzung des Bezirksbeirates, IG Bau Büro Wiesbaden, 18:00h

Juli

21.07.2016 Kreisverband 1 Wiesbaden-Rheingau-Taunus, Vorstandssitzung,

September

01.09.2016 Antikriegstag
01.09.2016 Kreisverband 1 Wiesbaden-Rheingau-Taunus, Sommerfest


Termine des DGB Wiesbaden-Rheingau-Taunus findet ihr unter:
http://frankfurt-rhein-main.dgb.de/sv-kv/wiesbaden-rheingau-taunus

Mach mit und klick auf "Faire Arbeit jetzt" und "Das ist mein Plus".

Mehr Kies für den Bau: Lohn-Plusfür 2.220 Bauarbeiter in Wiesbaden

IG BAU: Erfolg bei Tarifrunde | Mehr Geld rückwirkend ab Mai

Rückwirkend zum 1. Mai steigen die Löhne um 2,4 Prozent. Ein gelernter Maurer oder
Straßenbauer hat am Monatsende damit gut 77 Euro mehr in der Tasche. Das teilt die IG BAU Wiesbaden-Limburg mit.

Die Gewerkschaft spricht von einem „gutes Lohn-Plus“. Als Bezirkschef der IG BAU
Wiesbaden-Limburg sieht Karl-Heinz Michel die heimischen Bau-Beschäftigten als Gewinner: „Bei der niedrigen Inflation, die wir haben, kommt das Geld auch wirklich im Portemonnaie an. Und die Bauarbeiter haben es auch verdient: Die Wirtschaftslage am Bau ist so gut wie seit vielen Jahren nicht mehr. Jetzt bekommen die Beschäftigten ein ordentliches Stück davon ab.“Michel rät den Beschäftigten in Wiesbaden, bei der nächsten Lohnabrechnung genau zu prüfen, ob das Geld tatsächlich auf dem Konto angekommen ist. In der Branche wird der Mai-Lohn Mitte Juni ausbezahlt.

Nach vier Verhandlungsrunden hatten sich Gewerkschaft und Arbeitgeber auf das Lohn-Plus verständigt. „Es waren zähe und schwierige Verhandlungen. Die IG BAU hat am Tariftisch hart gerungen. Und das mit Erfolg: Am Ende steht ein Ergebnis, von dem die heimischen Bauarbeiter jetzt enorm profitieren“, so Karl-Heinz Michel. Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit von 22 Monaten. Im nächsten Frühjahr steigen Löhne und Gehälter erneut – dann noch einmal um 2,2 Prozent. Die Erklärungsfrist für das Tarifergebnis endet am 10. Juni, so die IG BAU. Weitere Infos zum Tarifabschluss bekommen Beschäftigte bei der Gewerkschaft in Wiesbaden unter 0611/87023
und unter der IG BAU-Lohn-Hotline 0391 – 40 85 232.

Foto: IG BAU
Eine ordentliche Handvoll Kies oben drauf:
Bauarbeiter verdienen ab sofort mehr Geld.
Die IG BAU setzte für sie ein Lohn-Plus von
insgesamt 4,6 Prozent durch.

Steine-und Erdenindustrie Baden-Württemberg: Bewegung im wilden Süden!

KollegInnen verlangen die sofortige Wiederaufnahme der Tarifverhandlungen

Die Arbeitgeber der Steine-und Erdenindustrie Baden-Württemberg haben in zwei Tarifverhandlungstagen keinerlei Angebot gemacht. Sie waren nicht mal in der Lage, einen neuen zeitnahen Termin anzubieten. Das ist nicht nur unverschämt, sondern respektlos gegenüber der guten Arbeit der Beschäftigten in der Branche. Das lassen sich die KollegInnen nicht gefallen.

Um sich über den aktuellen Stand der Tarifverhandlungen zu informieren und ein weiteres, gemeinsames Vorgehen zu planen, trafen sich am Mittwoch,18. Mai 2016, KollegInnen aus vier Baden-Württemberger Betrieben am Werksgelände der Firma „Opterra“ in Wössingen.

Die Beteiligung von „außen“ und „innnen“ war sehr gut. Ca. 50 Kolleginnen und Kollegen von vier involvierten Werken konnten sich austauschen und für zukünftige Aktionen vernetzen.

Die Arbeitgeberseite beobachtete aus einiger Entfernung die Aktion. Das Signal an den Arbeitgeberverband war ganz klar : Sofortige Wiederaufnahme der Tarifverhandlungen!
 
Die IG BAU fordert für die Beschäftigten der Steine-und Erdenindustrie Baden-Württemberg bessere Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen; Übernahme der Azubis und einen verbesserten Kündigungsschutz für IG BAU-Mitglieder!

Es wird schleunigst Zeit, dass die Arbeitgeber sich bewegen. Unsere Aktionen werden in der Zwischenzeit noch intensiver vorangehen.

Foto: IG BAU
"Es wird schleunigst Zeit, dass die Arbeitgeber sich bewegen. Unsere Aktionen werden in der Zwischenzeit noch intensiver vorangehen".

Rente muss zum Leben reichen!

Das Thema Rente lässt die Politik nicht los. Nachdem Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles bekannt gegeben hat, im Herbst Pläne für eine Rentenreform vorzulegen, melden sich die üblichen Bremser und Mahner zu Wort. Sie fürchten um ihre Pfründe, die sie mit Einführung der „Rente mit 67“ eingestrichen haben.

Ein Hauptargument der Reformgegner ist die vermeintliche Generationengerechtigkeit. In Wahrheit geht es ihnen dabei aber nicht um die höheren Beiträge für Arbeitnehmer. Die müssten, um eine weitere Absenkung des Rentenniveaus zu stoppen, gerade einmal 7,50 Euro im Monat mehr zahlen, hat der DGB für Durchschnittsverdiener errechnet. Dafür erhalten sie aber auch eine stabile Rente als Gegenleistung.

Den Kritikern geht es vielmehr um die Beiträge der Arbeitgeber, die zu gleichen Teilen in die Rentenversicherung ihrer Beschäftigten einzahlen. Sie sparen bei geringeren Beiträgen gleich Milliarden. Die spätere Rentenhöhe ihrer Beschäftigten ist für die Betriebe dagegen nicht so wichtig.

Niemand sollte sich also einreden lassen, dass eine Reform für die Jungen wer weiß wie teuer wird. Im Gegenteil: Wer heute arbeitet, vertraut kaum mehr auf eine ausreichende Rente im Alter. Betriebsrenten gibt es längst nicht für alle, das Riester-Modell hat sich angesichts von Minus-Zinsen als Flop erwiesen, und das Niveau der gesetzlichen Rente nähert sich für viele der Grundsicherung an.

In einigen Jahren droht in Deutschland deshalb eine Welle von Altersarmut. Vor allem junge Geringverdiener und Teilzeitbeschäftigte zahlen zwar Jahrzehnte in die Rentenversicherung ein, müssen im Alter aber zum Amt, um über die Runden zu kommen. Wo ist da die Gerechtigkeit? Maßstab der Rentenpolitik darf deshalb nicht vorrangig die Beitragshöhe sein, sondern eine anständige Rentenleistung!

Foto: IG BAU

IG BAU-Chef Robert Feiger: Das Riester-Modell hat sich angesichts von Minus-Zinsen als Flop erwiesen, und das Niveau der gesetzlichen Rente nähert sich für viele der Grundsicherung an.

Tödliche Arbeitsunfälle: IG BAU ruft zur Gedenkminute in Wiesbaden auf

Workers‘ Memorial Day am 28. April

Ein Zeichen setzen für mehr Arbeitsschutz: Die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) ruft
Beschäftigte in Wiesbaden auf, am kommenden Donnerstag [f. d. Red.: 28. April] eine Gedenkminute für die Opfer von Arbeitsunfällen einzulegen. Um 12 Uhr soll auf
Baustellen, in Betrieben und Büros der Menschen gedacht werden, die im Arbeits-leben tödlich verunglückt oder berufsunfähig geworden sind, so die IG BAU Wiesbaden-Limburg.

Anlass ist der internationale Gedenktag Workers‘ Memorial Day. Mit der Gedenk-minute wollen wir besonders auch an die erinnern, die in der Region einen
Arbeitsunfall hatten“, sagt IG BAU-Bezirkschef Karl-Heinz Michel. In Hessen gab es nach Angaben der Gesetzlichen Unfallversicherung im Jahr 2014 allein im Baugewerbe rund 7.400 Arbeitsunfälle – vier davon waren tödlich. Fast jeder neunte Arbeitsunfall in Hessen passierte damit auf einer Baustelle.

Der Workers‘ Memorial Day sei zugleich ein Aufruf für besseren Arbeitsschutz, betont
Michel: „Wer auf dem Bau, in der Landwirtschaft oder in der Gebäudereinigung arbeitet, hat ein deutlich höheres Unfallrisiko. Durch die richtigen Schutzmaß-nahmen lässt sich das Risiko zwar nicht beseitigen, aber stark reduzieren.“ Hier stünden insbesondere die Arbeitgeber in der Verantwortung, so die IG BAU.

Der Workers‘ Memorial Day wurde erstmals 1984 in Kanada begangen – als die
Gewerkschaft für Angestellte im öffentlichen Dienst dazu aufrief, der im Arbeitsleben
verstorbenen Mitarbeiter zu gedenken. Seitdem wird der Gedenktag am 28. April in vielen Ländern begangen.

Foto: IG BAU
Bildunterzeile: Gefährliche Arbeiten – wie hier mit Asbest-Schutt – können zur Gefahr für Leben und Gesundheit werden. Die IG BAU macht sich für besseren Arbeits-schutz stark – und ruft am Workers‘ Memorial Day zu einer Gedenkminute für die Opfer von Arbeitsunfällen und Berufserkrankungen auf.

Gesetzlicher Mindestlohn stabilisiert die deutsche Wirtschaft

Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) macht sich für einen deutlich steigenden gesetzlichen Mindestlohn stark. „Der Mindestlohn sichert nicht nur das Existenzminimum von Geringverdienern, er entwickelt sich auch zum Stabilitätsanker der deutschen Wirtschaft“, sagte der IG BAU-Bundesvorsitzende Robert Feiger anlässlich des für heute erwarteten Jahreswirtschaftsberichts der Bundesregierung.

„Der gesetzliche Mindestlohn stärkt die Kaufkraft und kurbelt den Konsum an. Die wachsende Binnennachfrage macht sich positiv bemerkbar. Während die Schwäche mancher Schwellenländer ein Unsicherheitsfaktor für die Exportentwicklung ist, stabilisiert die stärkere Nachfrage im Inland die Wirtschaft.“

Im vergangenen Jahr legte die Kaufkraft in den ersten drei Quartalen zwischen 2,4 und 2,7 Prozent zu und stieg damit so stark wie noch nie seit Beginn der Zeitreihe des Statistischen Bundesamts. Die Entwicklung im vierten Quartal dürfte ähnlich positiv ausfallen.

„Ein steigender gesetzlicher Mindestlohn ist zudem ein notwendiges Mittel, um der stark zunehmenden Konzentration von Vermögen bei Wenigen etwas entgegenzusetzen“, sagte Feiger der auch Mitglied in der Mindestlohnkommission ist. „Das allein reicht aber nicht, um den Trend zu mehr Ungleichheit zu durchbrechen. Gleichzeitig müssen auch die Löhne kräftig anziehen. Dafür werden wir in diesem Jahr etwa in der anstehenden Bautarifrunde kämpfen. Nicht zuletzt brauchen wir eine faire Besteuerung von Einkommen. Das Steuerprivileg für Kapitalerträge spaltet die Gesellschaft und muss endlich abgeschafft werden.“

Laut Bundesarbeitsministerium wurde die vermögensschwächere Hälfte der Bevölkerung zuletzt noch ärmer, während die reichsten zehn Prozent über mehr als 50 Prozent des deutschen Nettovermögens verfügen.


Foto: IG BAU

Nach dem Erfolg des MIndestlohnes sagt IG BAU-Vorsitzender Robert Feiger: "...jetzt müssen die Löhne kräftig anziehen. Dafür werden wir in diesem Jahr etwa in der anstehenden Bautarifrunde kämpfen!"

Rechtsberater im letzten Jahr 500 Mal aktiv

Arbeitnehmern in Wiesbaden zu gutem Recht verholfen

„Paragraphen-Lotsen“ der Gewerkschaft stark gefragt: Bei Streitigkeiten mit Chefs oder Behörden haben die Rechtsberater der IG BAU Wiesbaden-Limburg 2014 in 510 Fällen Rat und Unterstützung gewährt. Das Spektrum der juristischen Unterstützung für die Beschäftigten aus Wiesbaden und der Region war dabei äußerst vielfältig. Es reichte nach Angaben der Gewerkschaft von Fragen zu Abmahnungen, Kündigungen oder Zeugnisformulierungen über verspätet oder gar nicht gezahlte Löhne und vorenthaltenem Urlaubsgeld bis zu fehlerhaften Hartz-IV-Bescheiden. Zusätzlich sorgten Fragen zu Rentenberechnungen, Krankenkassenleistungen und zur Unfallversicherung für volle Terminkalender der Rechtsberater.

„Gerade auf dem Bau, bei Dachdeckern, Malern- und Lackierern, ebenso im Gerüstbau oder der Baustoffindustrie steckt viel Konfliktpotenzial. Auch in der Gebäudereinigung sowie bei den Floristen und im Garten- und Landschaftsbau gibt es immer wieder rechtliche Probleme, bei denen wir den Kollegen helfen können“, sagt Thomas Dauenhauer. Mit Arbeitnehmerrechten werde hier oft „sehr kreativ umgegangen“, beschreibt das Vorstandsmitglied der IG BAU Wiesbaden-Limburg die „mitunter sehr dreisten Versuche der Chefs, sich an Recht und Gesetz vorbeizumogeln.“ Da sei sachkundige Unterstützung der Beschäftigten oft dringend nötig. „Aber auch beim Versuch, sich im Umgang mit Behörden im Paragrafen-Dschungel zurechtzufinden, bieten die Berater oft unverzichtbare Orientierungshilfe. Nur so können Ratsuchende das bekommen, was ihnen dem Gesetz nach zusteht“, so Dauenhauer.

Termine für die Rechtsberatung können vereinbart werden in den IG BAU-Büros in Wiesbaden (Telefon: 06 11 – 8 70 23) und Limburg (Telefon: 0 64 31 – 2 60 25).

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http://www.igbau.de/Binaries/Binary10077/FB_Rechtsschutz_03_2010.pdf

Gibt Bauarbeitern, Malern oder Gebäudereinigerinnen Orientierung im Paragrafen-Dschungel: die Rechtsberatung der IG BAU Wiesbaden-Limburg.
Foto: IG BAU

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