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Unsere Termine (Stand 10.12.2018)

Januar 2019

24.01.2019, Neujahrsempfang KV1: "Demokratie verteidigen-jetzt!", ab 18:00 h im IG BAU-Büro Wiesbaden

Termine des DGB Wiesbaden-Rheingau-Taunus findet ihr unter:

http://frankfurt-rhein-main.dgb.de/sv-kv/wiesbaden-rheingau-taunus/

Das Jahr 2018 neigt sich dem Ende zu und Weihnachten
steht vor der Tür.
Der Vorstand des des Bezirksverbandes Wiesbaden-Limburg
wünscht allen Kolleginnen und Kollegen ein frohes, besinnliches und
mit Liebe erfülltes Weihnachtsfest, einen guten Rutsch sowie
ein gesundes und gutes neues Jahr.

O Tannenbaum: Wiesbaden feiert unter 210 Kilometern Weihnachtsbaum

Forst-Gewerkschaft rät zur „Heimat-Tanne“

O Tannenbaum: Fast 500.000 Weihnachtsbäume werden zum Fest in den Wohn- zimmern im Gebiet unseres Bezirksverbandes stehen. Dabei gehen wir davon aus,
dass für rund 90 Prozent aller Haushalte der Tannenbaum zur Tradition gehört.

Der Vorsitzende unseres Bezirsksverbandes, Karl-Heinz Michel, appelliert an die „Last-Minute-Baumkäufer“, eher auf Qualität und weniger auf die „perfekte Optik“ zu achten. „Alle wollen einen Weihnachtsbaum, der nicht sticht und möglichst wenig nadelt. Dann soll er auch noch kerzengerade gewachsen sein. Und er darf nicht viel kosten“, so bringt Michel den „Wunschbaum“ auf den Punkt. Viele dieser „08/15-Musterbäume“ kämen zwar aus Deutschland, oft aber von Weihnachtsbaum-Plantagen. Dort werde dann nicht selten kräftig gespritzt und gedüngt. „Es wird alles getan, damit der Baum schnell und gleichmäßig wächst. Auch beim intensiven Grün oder Blau der Nadeln wird oft mit Dünger nachgeholfen“, so Michel.

Dabei könne eine heimische Fichte, Tanne oder Kiefer auch „natürlichen Charme“ haben. „Wer den sucht, kann einfach einmal beim nächsten Forstamt nachfragen. Denn viele Tannenbäume wachsen auf kleinen Flächen, die die Forstämter mit bewirtschaften – rund um Strommasten und Leitungstrassen“, so Michel. Beim Kauf am Weihnachts-baumstand sei es für das eigene Gewissen und für die Umwelt gut, auf ein Öko-Siegel (z.B. FSC, Naturland oder Bioland) zu achten.

Insgesamt erwartet wir eine sogar leicht steigende Weihnachtsbaum-Nachfrage: „Mehr Single-Haushalte und der ‚Trend zur Zweittanne’ lassen den Baum boomen“, sagt Karl-Heinz Michel. Zudem sorgten auch Hotels, Gaststätten und Unternehmen für eine gute Nachfrage beim „Naturprodukt Weihnachtsbaum“. Für harte, „unnatürliche Konkurrenz“ sorge lediglich der Plastikbaum.

„Tanne von der Stange“? Oder lieber „Heimat-Tanne“ und „Öko-Siegel-Baum“? – Der eine Weihnachtsbaum ist nicht selten kräftig gespritzt und gedüngt. Der andere ein Naturprodukt fürs gute Gewissen. Die Forst-Gewerkschaft IG BAU appelliert, auch beim „Last-Minute-Baumkauf“ auf Qualität zu setzen.

Fairer Wettbewerb- faire Arbeit!

Politiker-Gespräche in Wiesbaden

Zwischen Juni und Ende September 2018 trafen sich die Wiesbadener Landtags-kandidaten der Bündnis90/Die Grünen, der Partei Die Linke der SPD und der CDU mit Kollegen aus der Arbeitsgruppe Fairer Wettbewerb*). Anlass der Gespräche waren Forderungen der IG BAU im Rahmen der Bewertung und Begutachtung (Evaluierung) des Hess. Vergabe – und Tariftreuegesetz (HVTG). Ziel der Gespräche war es, heraus-zufinden, ob die Landtagskandidaten diese Forderungen unterstützen.

Im Rahmen des Gesetzgebungsverfahrens für das HVTG wurde vereinbart, dass in diesem Jahr (vor den Landtagswahlen) das Gesetz evaluiert und -je nach Wirkungs-grad- überarbeitet wird. Auch auf Seiten der IG BAU wurden Ansatzpunkte gesammelt und daraus notwendige Änderungen des Gesetzes formuliert. Wir fordern zum Beispiel, dass Firmen im Bieterverfahren eine sogenannte Unbedenklichkeits-bescheinigung der Sozialkassen des Bau- und Baunebengewerbes vorlegen müssen, dass die Untervergaben (Einsatz von Subunternehmen) begrenzt werden und dass zusätzliche Kontrollmechanismen und kommunale Kontroll- und Prüfstellen eingerichtet werden.

Als Ergebnis der Gespräche stellt der „Arbeitskreis Fairer Wettbewerb“ fest, dass unsere Forderungen bei fast allen Gesprächspartnern mit Interesse aufgenommen worden sind. Einige Parteien sind inzwischen selbst aktiv geworden und mit eigenen Forderungen an die Öffentlichkeit getreten (Die Linke). Bei der SPD und bei den Grünen signalisierte man uns Unterstützung. Die CDU-Kandidaten konnten sich nicht allen Forderungen der IG BAU anschließen; man gab uns aber zu verstehen, dass man zu weiteren Gesprächen mit uns bereit sei.

*) Mitglieder der Arbeitsgruppe Fairer Wettbewerb: Klaus Döring, Christoph Kappel, Michael Leschnik, Manfred Mahle, Karl-Heinz Michel und Heiko Oberthür

Mitglieder der "Arbeitsgruppe Fairer Wettbewerb" sprachen mit den Kandidaten von Wiesbadener Parteien über unsere Forderungen zum Hessischen Vergabe-und Tariftreuegesetz.

Bild: Hessischer Landtag

Maschinen statt Menschen?

Auswege aus der Rationalisierungsfalle

Jeder von uns hat sich schon mal Gedanken über die Auswirkungen einer Digitalisierung der Arbeitswelt gemacht. Unter dem Titel: „Maschinen statt Menschen? Auswege aus der Rationalisierungsfalle“ führte unsere Betriebsgruppe bei SOKA-BAU (Sozialkassen der Bauwirtschaft) vor Kurzem in Wiesbaden eine Veranstaltung durch. Franz Uphoff, Bildungsreferent der IG BAU, ein ausgewiesener Digitalisierungsexperte der IG BAU, referierte über Entwicklungstendenzen, Konfliktfelder und Handlungsmöglichkeiten aus gewerkschaftlicher Sicht.

Die gut besuchte Veranstaltung machte die Dimensionen des Themas deutlich: Mittels neuer Geschäftsmodelle auf Basis der Vernetzungs-Möglichkeiten des Internets werden neue Produktions- und Arbeitsverfahren sowie Dienstleistungen eingeführt. Bekannte Beispiele sind Amazon, Uber oder Airbnb. Diese gehen oft einher mit brutalem Wettbewerb, prekärer Beschäftigung, Scheinselbständigkeit, Lohndumping und Daten-missbrauch. Aber ist das eine notwendige Begleiterscheinung der Digitalisierung? Müssen nicht eher die Rahmenbedingungen reguliert werden?

Franz Uphoff erläutert seine Auffassung, dass es darum gehen muss, die Digital-isierung im Sinne der Arbeitnehmer zu gestalten, nicht sie zu bekämpfen. Hier sind die Gewerkschaften gefragt, eine Strategie zur Durchsetzung von fairer und humaner Arbeit zu entwickeln. Es braucht eine breite Bewegung; Gewerkschaften sollten die Organisatoren und Koordinatoren dieser Bewegung sein!

Die Teilnehmer diskutierten weit über den vorgegebenen Zeitrahmen hinaus darüber, wie dies gelingen könnte. Sie waren sich einig, das Thema weiter zu verfolgen und die Diskussion fortzusetzen.

Es müsse den Gewerkschaften darum gehen, die Digitalisierung im Sinne der Arbeitnehmer zu gestalten statt sie zu bekämpfen. Die Gewerkschaften seien gefragt, eine Strategie zur Durchsetzung von fairer und humaner Arbeit zu entwickeln, so Franz Uphoff von der IG BAU.

Foto: IG BAU

Flocken-Plus bei den Malern

Jetzt Lohnabrechnung prüfen! Mehr Geld für 640 Maler und Lackierer in Wiesbaden.

Mehr Flocken für die Arbeit mit Pinsel und Tapezierrolle: Die rund 640 Maler und Lackierer in Wiesbaden streichen jetzt mehr Geld ein. Rückwirkend zum Oktober steigen die Löhne in zwei Stufen um insgesamt 5,9 Prozent. Ein Malergeselle kommt damit auf einen Stundenlohn von 16,60 Euro – ein Plus von 73 Euro pro Monat. Im nächsten Jahr kommen noch einmal 95 Euro dazu. Wir raten den Handwerkern in der Region, ihre aktuelle Lohnabrechnung zu prüfen.
 
„Die Baubranche brummt. Davon profitieren auch die Malerbetriebe. Jetzt bekommen die Beschäftigten endlich einen fairen Anteil an der guten Umsatzentwicklung“, sagt Bezirksvorsitzender Karl-Heinz Michel. Mehrfach standen die Tarifverhandlungen zwischen IG BAU und Arbeitgebern vor dem Scheitern. Am Ende entschied eine Schlichtung.
 
Michel rät den Malern und Lackierern, auf der richtigen Bezahlung zu bestehen: „Fachkräfte sollten sich nicht mit dem Helfer-Lohn abspeisen lassen.“ Anspruch auf den Tariflohn haben Beschäftigte, die Mitglied der Gewerkschaft sind und die in einem Betrieb arbeiten, der zur Malerinnung gehört. Für sie steigt neben dem Verdienst auch die Sonderzahlung am Jahresende – auf jetzt 996 Euro. „Das Extra-Geld kommt mit der November-Abrechnung, die bis spätestens Mitte Dezember im Briefkasten liegt“, so Michel.

Wenn mehr Euros in die Lohntüte tröpfeln: Durch ein Lohn-Plus gibt’s jetzt zusätzliches Geld, das das Leben der Maler bunter macht.
Foto: IG BAU

Aus der Geschichte lernen-Demokratie schützen!

Ehrung der Jubilare in der Stadthalle Idstein: Gernot Then für 65 Jahre Mitgliedschaft geehrt


Zu einer besonderen Veranstaltung lud der Bezirksvorstand am 22. September in die Stadthalle Idstein ein: Jubilarehrung von 110 Mitgliedern stand auf dem Programm. Als prominenter Festredner konnte unser Kollege Ernst-Ludwig Laux gewonnen werden. Ganz besonders freute sich Bezirksvorsitzender Karl-Heinz Michel auf die Ehrung von vier Kollegen, die für ihre 70 -jährige Mitgliedschaft geehrt wurden und heute zwischen 88 und 91 Jahre alt sind. Unser ehemaliger Geschäftsführer des Bezirksverbandes Wiesbaden und Landesvorsitzende der Region Hessen, Kollege Gernot Then, wurde für seine 65-jährige Mitgliedschaft geehrt.

In seiner Ansprache ging Laux auf die aktuelle politische Situation in Deutschland ein und forderte die aktiven Gewerkschafter auf, sich stärker für die Demokratie einzusetzen. Laux: „Gerade die heute für 70 Jahre aktive Mitgliedschaft in der IG BAU zu ehrenden Kollegen wissen, wie schnell Gewerkschaften verboten werden!“. Laux der als ehemaliger Stellvertretender Bundesvorsitzender das Ringen um gute Tarifverträge und Sozialgesetze bestens kennt, mahnte die Anwesenden, aus der Geschichte zu lernen und die Demokratie zu schützen. Denn nur so können die Rechtspopulisten zurückgedrängt werden. Der Bezirksvorsitzende Karl-Heinz Michel, dankte dem Festredner für seine eindringlichen Worte. Zusammen mit Ernst-Ludwig Laux und mit den Vorstandsmitgliedern Ralf Lauth, Klaus Döring und Stefan Heinemann wurden Ehrennadeln und kleine Aufmerksamkeiten an die Jubilare überreicht. Die Veranstaltung fand ihren Ausklang bei Kaffee, Kuchen und vielen Gesprächen.

Wurde in Idstein für 65-jährige Mitgliedschaft in unserer Gewerkschaft geehrt: Gernot Then.
Bild: IG BAU

Kontrollen beim Arbeitsschutz verstärken!

7.600 Arbeitsunfälle auf hessischen Baustellen

Gefahr im Verzug – und keiner schaut hin: Behörden kontrollieren in Wiesbaden nur selten, ob Arbeitsschutzvorschriften eingehalten werden. Das kritisiert die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU). In Hessen standen 166.000 Betrieben zuletzt lediglich 234 Arbeitsinspekteure bei der Gewerbeaufsicht gegenüber. Das geht aus einer aktuellen Antwort der Bundesregierung auf eine parlamentarische Anfrage der Grünen hervor. „Firmen müssen praktisch nur alle paar Jahre mit einer Kontrolle rechnen – wenn überhaupt. Allein in Wiesbaden haben wir mehr als 8.200 Betriebe“, sagt IG BAU-Bezirksvorsitzender Karl-Heinz Michel.

Angesichts dieser Zahlen überrasche es kaum, wenn es mancher mit der Arbeitssicherheit nicht so genau nehme, so der Gewerkschafter. Doch gerade auf dem Bau könne das fatale Folgen haben. Nach Angaben der Gesetzlichen Unfallversicherung kam es auf hessischen Baustellen im vergangenen Jahr zu 7.589 Arbeitsunfällen – fünf von ihnen endeten tödlich.

Mit dem aktuellen Bau-Boom könnte das Unfallrisiko sogar steigen, warnt die IG BAU Wiesbaden-Limburg. „Volle Auftragsbücher und das Arbeiten unter Zeitdruck führen allzu oft dazu, dass auf Schutzmaßnahmen verzichtet wird“, so Michel. Immer wieder beobachte er, wie Bauarbeiter ungesichert auf Gerüsten balancierten. Der fehlende Sicherheitsabstand zu Baggern und Kränen erhöhe die Unfallgefahr ebenfalls drastisch. „Dabei ist der Arbeitgeber dazu verpflichtet, für den Schutz seiner Beschäftigten zu sorgen. Tut er das nicht, macht er sich strafbar“, betont Michel.

Allerdings hielten sich viele Baufirmen nur dann an das Gesetz, wenn sie mit Konsequenzen rechnen müssten. Und die Zahl staatlicher Kontrollen geht nach Angaben der Bundesregierung seit Jahren zurück. So besuchten die Gewerbeaufsichten der Bundesländer im Jahr 2006 rund 370.000 Betriebe. Zehn Jahre später waren es nur noch knapp über 200.000. Die IG BAU fordert, das Personal der Aufsichtsbehörden massiv aufzustocken. Nur so könne man wieder auf ein vernünftiges Kontroll-Level kommen. „Schließlich müssen die Beschäftigten in den Betrieben und auf den Baustellen das Gefühl haben, dass der Arbeitsschutz auch wirklich unter die Lupe genommen wird“, sagt Michel.

Die Berufsgenossenschaften, die ebenfalls die Arbeitssicherheit kontrollieren, könnten das staatliche Defizit nur zum Teil kompensieren, so Michel weiter. Immerhin habe die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG Bau) in den letzten Jahren deutlich mehr Stellen für den Arbeitsschutz geschaffen. Und bei der BG Bau können sich Beschäftigte selbst melden, wenn es brenzlig wird – unter der Notruf-Hotline 0800 / 80 20 100. Die Anrufer bleiben hierbei anonym. Und Unternehmer, die beim Arbeitsschutz auf Risiko setzen, müssen mit einer raschen Visite der Arbeitsinspekteure rechnen.

Fehlender Arbeitsschutz kann auf der Baustelle tödliche Folgen haben. Davor warnt die Gewerkschaft IG BAU und fordert mehr staatliche Kontrollen.

Abgase und Feinstäube sind eine große Gefahr insbesondere für unsere Kollegen im Tief- und Straßenbau.

Fotos: IG BAU

Ja, da wackelt der Dom...

Kulturfahrt der Betriebsgruppe der Malerkasse

Zu einer geselligen Tour in die Domstadt Köln trafen sich 24 Kolleginnen und Kollegen der IG BAU-Betriebsgruppe der Malerkasse in Wiesbaden Mitte August 2018. Die Vorsitzende Jutta Maurer: "Wir hatten wieder gute Stimmung und anregende Gespräche".
 
Auf dem Programm standen unter anderem eine Dom-Führung, ein Besuch beim Westdeutschen Rundfunk (WDR) und ein Ausflug in die Altstadt.

Der Bildungsauftrag der Kulturfahrt wurde insbesondere beim WDR-Rundgang deutlich:
Interessant waren die Ausführungen zu dem öffentlich-rechtlichen Auftrag des Senders gegenüber der Gesellschaft.

Das gemeinsame Erlebnis hat wieder den Zusammenhalt der Kolleginnen und Kollegen in der IG BAU gestärkt.
 
Die Mitglieder der Betriebsgruppe danken dem Bezirksvorstand und dem Vorstand der Malerkasse für die Unterstützung der Kulturfahrt.

"Gute Stimmung und anregende Gespräche" bei der Kulturfahrt nach Köln: Betriebsgruppenmitglieder vor dem Kölner Dom.

Text:Jutta Maurer
Bild: IG BAU

Veranstaltung über Gesundheit und Pflege

Defizite im Gesundheitssystem




Fotos: CK / IG BAU

Unser Kollege Franz Pitz, Vorsitzender des AK Senioren referierte über die Defizite im Gesundheitssystem. Sein besonderes Augenmerk galt der personellen Situation in den Krankenhäusern sowie den Alten- und Pflegeheimen.

Ursachen für die personelle Unterbesetzung sind die miesen Arbeitsbedingungen und die schlechte Vergütung der Kolleginnen und Kollegen.

Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen sind den Gewinnerwartungen der Konzerne im Gesundheitswesen ausgesetzt (zum Beispiel erwartet der Helios-Konzern einen Gewinn von 10 - 15 %).

Die Versammelten waren sich mit Franz Pitz darüber einig, dass der Einfluss der Konzerne auf die Politik zurück gedrängt werden muss.

Im Rahmen des Vortrages wurden die Vorteile einer Bürgerversicherung dargestellt.

In der anschließenden Diskussion berichteten die Kolleginnen und Kollegen über ihre negativen Erfahrungen mit dem Gesundheitswesen.

Wegen der personellen Unterbesetzung sind in vielen Pflegeeinrichtungen gravierende Missstände festzustellen.

Nur durch den Einsatz von Familienangehörigen können die schlimmsten Auswüchse begrenzt werden. Die Pflegekräfte sind sehr oft überfordert weil sie für zu viele Menschen zuständig sind. Die Würde des Einzelnen bleibt oft auf der Strecke.

Am Ende des abends waren sich die Kolleginnen und Kollegen darüber einig, dass Druck auf die politiischen Entscheidungsträger vor Ort ausgeübt werden muss. Dies geht nur mit dem DGB, den Sozialverbänden (zum Beispiel VdK, Diakonie und Caritas) und weiteren Bündnispartnern.

Eine Veränderung der Situation im Gesundheitswesen kann letztlich nur durch gemeinsame Aktivitäten durchgesetzt werden.

Bau-Mindestlohn steigt auf 14,95 Euro pro Stunde

Für 1.103 Bauunternehmen im Bezirksverband gilt neuer Lohn-Sockel

Höheres Lohn-Fundament auf dem Bau: Für die 12.030 Bauarbeiter aus dem gesamten Bezirksverband Wiesbaden-Limburg gilt ab sofort ein höherer Mindestlohn. Gelernte Maurer, Zimmerer und Co. müssen nun mindestens 14,95 Euro pro Stunde bekommen. Damit stehen am Monatsende 43 Euro mehr auf dem Lohnzettel.

Die IG BAU Wiesbaden-Limburg spricht von einem „wichtigen Schritt“ für Tausende Beschäftigte in der Region. „Der Bau brummt. Die Geschäfte laufen so gut wie seit vielen Jahren nicht mehr. Jetzt bekommen die Bauarbeiter etwas von den steigenden Umsätzen ab“, sagt Bezirksvorsitzender Karl-Heinz Michel. An die Untergrenze müssen sich alle 178 Bauunternehmen in Wiesbaden halten.
 
Gestiegen ist außerdem der Helfer-Lohn auf dem Bau. Wer ohne abgeschlossene Berufsausbildung arbeitet, hat nun Anspruch auf einen Stundenlohn von 11,75 Euro. Michel: „Die Beschäftigten sollten jedoch genau prüfen, welche Bezahlung ihnen zusteht. Oft versuchen Betriebe, Facharbeiter mit dem Helfer-Lohn abzuspeisen. Doch das ist illegal.“
 
Entscheidend für die fair bezahlte Arbeit auf dem Bau sei ohnehin nicht der Mindest-, sondern der Tariflohn. Der liegt zurzeit bei 19,51 Euro pro Stunde. Antworten auf alle Fragen rund um den Lohn bietet die Info-Hotline der IG BAU unter 0391 / 40 85 232.

Bauarbeiter bekommen ab sofort einen höheren Mindestlohn. Die Untergrenze für Facharbeiter steigt auf 14,95 Euro pro Stunde, teilt die IG BAU Wiesbaden-Limburg mit.
Foto: Hermann Diller/ IG BAU

Bei Streit mit dem Chef: Rechtsexperten der IG BAU kontaktieren!

Rechtshilfe für Beschäftigte im Bezirksverband

Juristischer Beistand bei Problemen im Job: Im letzten Jahr waren die Rechtsberater der
IG BAU Wiesbaden-Limburg in insgesamt 416 Fällen aktiv. Die Rechtsschutz-Experten
der Gewerkschaft standen Beschäftigten auch aus Wiesbaden zur Seite, wenn es Ärger
mit dem Chef oder der Bürokratie gab.

„Für volle Terminkalender sorgten Rechtsfragen von A wie Abmahnung bis Z wie
Zeugnisverweigerung“, berichtet der IG BAU-Bezirksvorsitzende Karl-Heinz Michel. Auch
zu spät oder gar nicht gezahlte Löhne seien 2016 häufig Thema gewesen, so der
Gewerkschafter. Viele Arbeitgeber hätten den Beschäftigten Sonderzahlungen wie das
Weihnachtsgeld oder Feiertagszuschläge vorenthalten. „Behördenentscheidungen wie
fehlerhafte Hartz-IV-Bescheide, Rentenberechnungen oder Schwerbehinderten- anerkennungen bargen ebenfalls oft Konfliktpotenzial“, so Michel weiter.

Häufig sei gerade die Reinigungsbranche von Streitigkeiten betroffen: „Angeordnetes
Turbo-Putzen ohne Zahlung der Mehrarbeit ist leider nach wie vor ein Trend bei vielen
Firmen“, beklagt die IG BAU. Aber auch Bauarbeiter, Garten- und Landschaftsbauer,
Maler und Lackierer bis hin zu Floristen hätten oft nach fachlicher Hilfe gefragt. Die
Gewerkschaft rät den Beschäftigten, sich weder von Chefs noch von Behörden
einschüchtern zu lassen.

Termine für die Rechtsberatung können vereinbart werden in den IG BAU-Büros in
Wiesbaden (Telefon: 06 11 – 8 70 23) und Limburg (Telefon: 0 64 31 – 2 60 25).

IG BAU-wir setzen uns für Dich ein. Klick hier und hole dir Rat
http://www.igbau.de/Binaries/Binary10077/FB_Rechtsschutz_03_2010.pdf

Sachkundige Hilfe bei Rechtsstreitigkeiten im Job: Die Rechtsberatung der IG BAU Wiesbaden-Limburg hilft bei Ärger mit Chef oder Behörden. Das gibt Bauarbeitern, Malern oder Gebäudereinigerinnen Orientierung im Paragrafen-Dschungel.
Foto: IG BAU

Öfnnungszeiten unserer Büros

Mitgliederbüro Wiesbaden
Telefon: 0611/87023
Fax: 0611/87058
E-Mail: wiesbaden@igbau.de
Salierstraße 25, 65189 Wiesbaden

In der Zeit ab Mai 2018 kann unser Büro nicht wie gewohnt besetzt sein. Bitte beachte die geänderten Öffnungszeiten:

Montag 17.09.2018 geschlossen!
sonst: 10:00 - 12:30 und 14:00 - 17:00 h

Dienstag geschlossen!

Mittwoch wie folgt:
12.09.2018 und 19.09.2018:
09:30 - 12.30 und 14:00 - 16:00 h

Donnerstag: 06.09.2018 geschlossen
sonst: 09:30 -12.30 - 14:00 -17:30 h

Freitag geschlossen!
Mitgliederbüro Limburg
Tel.: 06431/26025
Fax.: 06431/27967
E-Mail: limburg@igbau.de
Westerwaldstr. 111, 65549 Limburg

In der Zeit ab Mai 2018 ist unser Büro wie folgt besetzt:

Montag geschlossen!

Dienstag geschlossen!

Mittwoch
27.08.2018 von 08:30 - 16:30 h
29.08.2018 von 08:30 - 16:30 h
12.09.2018 von 08:30 - 16:30 h
26.09.2018 von 08:30 - 16:30 h

Donnerstag geschlossen!

Freitag: von 08:00 - 11:30 h

Für eine Rechtsberatung bitte telefonisch einen Termin vereinbaren.

Telefonisch sind wir erreichbar (Telefon: 0611/87023).
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