Unser Bezirksverband


Vorsitzende, Stellvertretende Vorsitzende, Geschäftsführer und Sekretäre: Wer war...?

Wissenswertes über den Bezirksverband Wiesbaden-Limburg

über den Bezirksverband...

Der heutige Bezirksverband Wiesbaden-Limburg entstand durch den Zusammenschluss der Bezirksverbände Limburg und Wiesbaden (durch Beschluss auf den Bezirksverbandstagen am 18. September 1999 in Limburg und in Wiesbaden am 9. Oktober 1999. Der 1. Bezirksverbandstag des Bezirksverbandes Wiesbaden-Limburg fand am 30. Oktober 1999 statt.

Derzeit sind ca. 3.600 Mitglieder dem Bereich des Bezirksverbandes zugeordnet.
Der Bezirksverband gliedert sich in Betriebs-, Fach- und Personengruppen, Arbeitskreisen und Kreisverbänden. Oberstes Organ im Bezirksverband ist der Bezirksverbandstag; er soll den Bezirksvorstand beraten und unterstützen. Zwischen beiden Gremien soll zudem ein regelmäßiger Austausch von Informationen sicher gestellt werden.

Zwischen den Bezirksverbandstagen entscheidet der Bezirksbeirat als zweithöchstes Organ. Die Geschäfte des Bezirksverbandes führt der Bezirksvorstand. Die Mitglieder des Bezirksvorstandes werden direkt von den Delegierten des Bezirksverbandstages gewählt.
 
über unsere Fahne ...

In den Vorläuferorganisationen der Industriegewerkschaft Bau-Agrar-Umwelt wurden unter anderem auch Fahnen ab Mitte des 19.Jahrhunderts als Zeichen der Ehre und des Zusammenhaltes verwendet. Diese wurden bei öffentlichen Treffen getragen. Die herrschende Klasse ließ die Fahnen der Arbeiterbewegung verbieten und stellte das Mitführen unter Strafe; so besonders von 1933 bis 1945 unter den Nationalsozialisten, die nur ihre eigenen Symbole zuließen. Die Fahnen der demokratischen Arbeiterbewegung waren ihnen stets ein Dorn im Auge.

Die viele Fahnen wurden vor dem Zugriff der Machthaber versteckt und in der Folge durch Feuchtigkeit, Mäuse , Ratten oder Insekten zerstört. Nicht so die Fahne unseres Bezirksverbandes: Unser Kollege Anton Hens (OV Kostheim/Kastel) mauerte die Fahne in einem alten Kamin seines Hauses ein und sorgte so dafür, dass sie für die Nachkriegsgenerationen erhalten blieb. Nach einigen Reparaturen (z.T. in Polen) wurde im damaligen Bezirksvorstand beschlossen, dass die Fahne der Bildungsstätte der IG BAU www.bildungsstaette-steinbach.de zur Verfügung gestellt wurde.

über unsere Vorsitzenden und Geschäftsführer...

Ehrenamtliche Vorsitzende im Bezirksverband Limburg

Wilhelm Nagel (von 1949 bis 1965)
Willi Dembach (von 1966- ?
Richard Gräf (?)
Dieter Dombach (?)
Josef Bendel (von 1980 bis1983)
Josef Jung (von 1983 bis ?) BR-Vorsitzender in der Firma Albert Weil AG, Limburg
Carla Roitzsch (? ) +BR-Vorsitzende in der Firma Scheid Straßenbau, Limburg.
Wolfgang Rickes (1995 bis 1999) -BR-Vorsitzender in der Fa. Koch, Westerburg Beiratsmitglied IG BAU-

Leider liegen uns über den ehemaligen Bezirksverband
Limburg keine vollständigen Daten vor.
Die Namen der stellvertretenden Vorsitzenden waren nicht mehr zu ermitteln.

Ehrenamtliche Vorsitzende im Bezirksverband Wiesbaden

Fred Honsack (von1954 bis 1971)
Ludwig Fink (von 1971 bis1978)
Heinz Thurn 4) (von 1978 bis 1991)
- Ortsbeiratsmitglied Wi-Dotzheim) Beiratsmitglied IG BAU-
Werner Schollmeyer (von 1991 bis 2004)
Karl-Heinz Michel (seit 2004 )
-Beiratsmitglied IG BAU-
Geschäftsführer im Bezirksverband Limburg

Georg Leber 1) (von 1949 bis 1952)
Richard Gräf 2) (1952 bis 1961)
Paul Steinecke (von 1961 bis 1985)
-Mitglied des Landesvorstandes Hessen- (von 1969 bis 1985)
Hanfried Braunsdorf (von 1985 bis 1999) -Mitglied des Landesvorstandes Hessen- (von 1994 bis 1999)
Geschäftsführer im Bezirksverband Wiesbaden

Georg Hammann (von 1949 bis 1954)
August Weimer 3) (von 1952 bis 1960) Mitglied des Hauptvorstandes der IG BSE-Abt. Sozialpolitik
Werner Kienappel (von 1960 bis 1963) -anschl. Sachbearbeiter Abt. Sozialpolitik beim Hauptvorstand der IG BSE-
Josef (Jupp) Parr ( von 1964 bis 1970+)
Dieter Heubeck (von 1970 bis 1975)
Gernot Then (von 1975 bis 1991)
-ab 1979 bis Stellvertr. Landesvorsitzender Hessen, -später Vorsitzender Landesverband Hessen (1991 bis 1997) Träger des Hessischen Verdienstordnens (1998)
Siegfried Stiebich (vom 25.1.1992 bis 31.3.1998)
Margot Gudd (vom 1.4.1998 bis November 2001 )
-anschl. Mitglied des Bundesvorstandes der IG BAU (bis 30.April 2004)
Veit Wilhelmy (vom 17.12.2001 bis 9.7. 2007)
Branchensekretär in der Region Hessen, -Stadtverordneter Wiesbaden.

Zusammenlegung Limburg und Wiesbaden: 30.10.1999

1) Georg Leber † 21. 08. 2012 1955 Redakteur der Gewerkschaftszeitung Der Grundstein. 1955 wurde er 2. Vorsitzender der IG BSE und 1957 bis 1966 Bundesvorsitzender. 1957 bis 1983 MdB (SPD), vom 27. 02. 1958 bis zum 25. 02 1959 war er zugleich Mitglied des Europäischen Parlaments, von 1961 bis 1966 Mitglied des SPD-Fraktionsvorstandes . Vom 1.12.1966 bis 7.7.1972 Bundesminister für Verkehr und Bundesminister für Post und Fernmeldewesen, anschl. bis 1.2.1978 Bundesminister für Verteidigung; vom 12.9. 1979 bis 1983 Bundestagsvizepräsident.

2) Richard Gräf (von 1953 bis 1961) -anschl. Bundesrevisor beim Hauptvorstand der IG BSE und später: GF des Gemeinnützigen Urlaubswerks der IG BSE danach Vorsitzender des BZV

3) August Weimer † 20. 1.1980 (von 1952 bis 1960) Mitglied des Hauptvorstandes der IG BSE-Abt. Sozialpolitik (von 1960 bis 1972) Mitglied des Bundestages (CDU) (von 1957 – 1961 und von 1965 bis 1969) Vorstandsmitglied der Landesversicherungsanstalt Hessen, Vorstandsmitglied der AOK Wiesbaden und seit 1960 Verwaltungsratsmitglied der Bundesanstalt für Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung. Landesarbeitsrichter in Frankfurt am Main und Bundesarbeitsrichter in Kassel , Dozent an der Christlichen Sozialschule in Wiesbaden

4) Heinz Thurn *17.12.1929 Vorsitzender des Bezirksverbandes Wiesbaden von 1978 bis 1991 BR-Vorsitzender Fa. Dyckerhoff & Widmann, Wiesbaden-Erbenheim von 1991 bis 1995 Mitglied des Gewerkschaftsrates, Träger der Hans-Böckler-Medaille, Ortsbeiratsmitglied Wiesbaden-Dotzheim (SPD)

  • Vorsitzende, Stellvertretende Vorsitzende, Geschäftsführer und Sekretäre: Wer war...?

Eingebettet in die Gebiete der Bezirksverbände Rheinhessen-Vorderpfalz (im Westen) Koblenz-Bad Kreuznach (im Nordwesten) Westfalen-Mitte-Süd (im Norden) Mittelhessen (im Nordosten) und Rhein-Main (im Osten) liegt unser Bezirksverband.
Die heutige Größe enstand durch den Zusammenschluss der Bezirksverbände Wiesbaden und Limburg.

Die besondere Beschaffenheit der Böden unserer Gegend ermöglicht den Anbau verschiedener Produkte: Vom Spargelanbau im Süden bis zum Weinbau insbesondere im Rheingau. Hier wachsen in den Ortslagen nahe dem Rhein in den Gärten mediterrane Gehölze (Feigenbäume, Oliven, Aprikosen und Pfirsiche),. An den Rhein-Steilhängen herrscht eine an die Trockenheit angepasste Vegetation vor. Die durchschnittlichen Tagestemperaturen in den Sommermonaten liegen bei über 19 °C, im Winter selten unter 1 °C. Die Jahresniederschlagsmenge beträgt zwischen 450 mm in einigen Orten am Rhein und über 1000 mm auf der Kalten Herberge.

Unsere Küche
Im südlichen Teil des Bezirksverbandes werden überwiegend "hessische Nationalgerichte" gekocht, dies sind durch die kulturelle Nähe auch auf der anderen RHeinseite bekannt und beliebt.:
• Nordhessische und Frankfurter Grüne Sauce mit Pellkartoffeln
• Ahle Wurst, eine nordhessische Spezialität
• Handkäs mit Musik
• Frankfurter Bethmännchen
...dazu gibt es einen Rießling aus dem Rheingau oder Apfelwein im traditionellen Krug und Glas.

Die Westerwälder Küche ist einfach und basiert im Wesentlichen auf dem, was die Region selbst an Zutaten zu bieten hat. Grundlage für ein typisches Westerwälder Gericht, den Döppekooche ist die Kartoffel.
Bohnen, Wirsing, Grün-, Blumen-, Rosen- und Rotkohl, sowie Sauerkraut und Rübstiel sind die typischen Gemüse- und Knollensorten. Die meist einfachen Gerichte, die daraus hergestellt werden, verfügen jedoch über einen großen Variantenreichtum hinsichtlich der Zubereitungsarten, die von Ort zu Ort sehr unterschiedlich sein können. Demnach wird zum Beispiel ein Kartoffelkuchen aus Hardt anders hergestellt, als ein Kartoffelkuchen aus Daaden. Ebenso trug früher die geringe Wirtschaftskraft dazu bei, mit Einfalls- und Ideenreichtum aus den immer wiederkehrenden Grundzutaten eine Vielzahl unterschied-licher Speisen zuzubereiten. In den Westerwälder Steinguttöpfen süß oder sauer Eingelegtes, Aufläufe, Eintöpfe und Suppen wurden hin und wieder ergänzt durch Hackbraten, Hasenpfeffer oder Fleischklöße (Hachenburger Ischel) - zu Festtagen auch mit Gänse-, Schweine- oder Wildbraten. Die Einfachheit der Speisen bescherte ihnen jedoch schnell den Ruf des sogenannten "Armeleuteessen", woran auch zum Beispiel Gerichte mit der Bezeichnung "Armer Ritter" erinnern. Auch der Hering - eingelegt, gebraten, im Glas oder als Salat zwar sehr beliebt - galt als Armeleuteessen. Generell werden zu allen Gerichten Kartoffeln als Beilage serviert.


Unser Klima:
Unser Klima ist sehr unterschiedlich: Während der Rheingau (im Süden) geprägt ist durch trocken-warme Sommer und milde Winter wird es nach Norden hin rauher (und die Böden sind weniger ergiebig).
 
Der Westerwald hat eine lange Tradition des Bergbaus. Zwar sind heutzutage alle ehemaligen Schächte, Förderanlagen und Gruben geschlossen. Eine ganze Reihe von ihnen sind jedoch zu Industriedenkmälern umgewandelt worden und können besichtigt werden.

Mahnt die politisch Verantwortlichen noch immer, unser ehemaliger Geschäftsführer Gernot Then!